Geschichte

Der Stadtturm

Nibelungenturm


Nibelungenturm
Der Nibelungenturm (Sparkassenturm) genannte Rest der Stadtbefestigung aus dem Jahr 1585 steht auf einer ehemaligen Bastei und war bereits 1619 vielfach das Ziel protestantischer Angriffe. Er diente dem jeweiligen Parkgärtner als Dienstwohnung. Im Jahre 1888 wurde die Stadtmauer abgetragen. 1889 wurde der Turm durch die Sparkasse auf einen Zinnenturm umgebaut und mit einer Sonnenuhr versehen. 1928 wurde beschlossen, den Turm wieder in den Originalzustand zu versetzen. Der akademische Maler Walter Prinzl (1891-1937) malte ein Fresko "Siegfried fällt unter dem Speer des Hagen", wobei der Speerschaft als Uhrzeiger diente. Leider verblassten die Farben bald und so wurde ein Sgraffito unter Beibehaltung des Themas in Restaurationsmanier gesetzt.

1990 bezog die K.Ö.St.V. Nibelungia Melk den alten Sparkassenturm, den sie aus eigenen Mitteln restaurierte und der seither als Bude (Vereinslokal) dient. Im Winter 1999/2000 bekam der Nibelungenturm ein neues Schindeldach, was einen enormen finanziellen Aufwand bedeutete. Anlässlich des Jubiläums "10 Jahre Nibelungenturm" wurde im August 2000 ein Festakt abgehalten.

Am KC vom 20. 1. 2001 fasste die Verbindung den Entschluss, den Turm von der Melker Sparkasse käuflich zu erwerben.