Bericht - Detail

26.11.2016

Markus Th├Âni referiert ├╝ber Walter Prinzl - 5. Couleurwissenschaftliches Symposium Nieblungias

Markus Th├Âni ist der profundeste Kenner der Geschichte der Melker Studentenverbindung Nibelungia. Um sein Wissen vor allen an die j├╝ngeren Bundesbr├╝der weiterzugeben, veranstaltet er nach gewissenhaftem Quellenstudium Symposien, die sich mit speziellen historischen Themen der Korporation befassen. Diesmal widmete er sich dem Sch├Âpfer des Nibelungenfreskos an unserem Turm, dem akademischem Maler Walter Prinzl, einem nahezu unbekannten Melker Couleurstudenten.

Das vollbesetzte Turmst├╝berl in der Haidvoglgasse 6 bewies das gro├če Interesse der Kommilitonen an dem Thema. Er skizierte den Lebenslauf des K├╝nstlers vom Studenten in Melk und Krems, bis zum Architektur- und Kunststudium in Wien, wo er der akad. Verbindung Teutonia beitrat. Seine beliebtesten Motive waren Bauwerke in der Wachau, seine Techniken Radierungen, Holzschnitte, Buntstiftzeichnungen, Buchillustrationen aber auch Skulpturen. Auch das Grabkreuz f├╝r seine Schwester Mitzi, das wenig sp├Ąter auch seines sein sollte, entwarf er selbst. 1931 fertigte er ├╝ber Auftrag der Melker Sparkasse am damaligen Sparkassen-, dem heutigen Nibelungenturm das Fresko ÔÇ×Siegfried f├Ąllt unter dem Speer des HagenÔÇť, einer nach damaligen Meinungen der modernsten Sonnenuhren seiner Zeit. In dieser Epoche schuf er auch eine Couleurpostkarte f├╝r unsere Nibelungia sowie eine Einladungskarte f├╝r die Schlaraffia Medelike. Er entwarf auch das Plakat der Melker Sonnwendfeier und lange Zeit schm├╝ckte sein Stift Melk die Umschlagseite der Melker Mitteilungen.

5. Couleurwissenschaftliches Symposium Nieblungias
Foto zeigt Markus Th├Âni v. Dr. cer. Laurin mit Philip Tiefenb├Âck v. Philo, Paul Kochberger v. Kalinero und Benedikt Pfeffer v. Soizi
Ferner Friedrich v/o Dr. cer. ├ľdipus