Bericht - Detail

25.01.2014

Krambambulikneipe

Das lustigste Fest im couleurstudentischen Jahreskreis ist zweifellos die Krambambulikneipe, die üblicherweise am Beginn des Faschings gefeiert wird. Heuer fand sie am 25.1. im vollbesetzten Gwölb-Stüberl des Brauhofes Koloman statt. Für Ulrich Fischer v. Ulfred am Präsidium war dies die letzte Veranstaltung seines Seniorates, da eine Woche später der WBC angesetzt ist. An den Kontrarien chargierten Fuchsmajor Lukas Lechner v. Physicus und Consenior Maximilian Viehbäck v. Tiberius, für ihn eine Premiere. Mit Ablegung des Burscheneides auf die gekreuzten Klingen von Senior und Fuchsmajor wurde im kurzen offiziellen Teil Lukas Holl v. Odin Vollmitglied der Nibelungia. Unter Anleitung des Magister Krambambuli Benjamin Schwendinger v. Haribo wurde das köstliche Heißgetränk nach alten Rezepten gebraut. Mit lustigen Studentenliedern -die 16 Strophen des Liedes „Krambambuli, das ist der Titel…“ klingen noch lange nach - und witzigen Texten aus Goethes Faust in 3 Akten, dargestellt von Tobias Zieger v. Amboss(als Mephisto), Bundesbruder Haribo (als Magister Krambambuli), Max Viehbäck v. Tiberius (als Grete) und Lukas Strobl v. Napoleon(als Hexe) vergnügte sich die Korona. Ein weiterer Höhepunkt des Inofficiums war die Branderung der 5 Füchse Armin Kuran v. Balmung, Jakob Lechner v. Catull, Felix Rausch v. Ignatius, Florian Rath v. Atrox und Jakob Willenpart v. Veraris, wobei erfreulicherweise von 3 Gebranderten zumindest ein Elternteil der Zeremonie beiwohnte. Nach Prüfung der Trinkfreudigkeit, der Sangesfreude und dem Wissenstest war natürlich die an die Schwärzung anschließende Liebkosung eines hübschen Mädchens für jeden Brandfuchsen ein besonderes Erlebnis, das von den Anwesenden heftig akklamiert wurde. Bei dieser Zeremonie sind 3 Generationen der Familie Kuran (Großvater Albert, Vater Gernot und Sohn Armin) anwesend.
Ferner Friedrich v/o Dr. cer. Ödipus